
Erstelle ein Hochformat-Poster im Stil eines „oberen/unteren Diptychons", wobei die Leinwand streng in zwei Bereiche geteilt ist und insgesamt großzügiger Weißraum, eine ruhige Stimmung und ein anspruchsvolles Kinderbuch-Editionsgefühl gewahrt bleiben. Oberer Teil: Zeige das vom Nutzer hochgeladene Originalfoto. Das Motiv beschränkt sich auf Personen, Haustiere, Tiere oder die Interaktion zwischen Menschen und Haustieren und bewahrt den echten fotografischen Zustand des Motivs, einschließlich Form, Fell- oder Hautfarbe, Frisur, Kleidung, Haltung, Aktion, Ausdruck und Gesamtcharakter. Der obere Teil wird nicht illustrativ neu gezeichnet, sondern soll wie ein sauberes, echtes, klares Referenzfoto wirken. Der Hintergrund darf maßvoll vereinfacht und beschnitten werden, aber Gebäude und Umgebung sollen nicht die Hauptrolle spielen; der Fokus liegt stets auf dem menschlichen oder tierischen Motiv. Unterer Teil: Extrahiere dasselbe Motiv aus dem oberen Foto und baue es zu einer minimalistischen Silhouetten-Illustration in grober schwarzer Trockentechnik um. Kopiere nicht mechanisch die Fotodetails, sondern verdichte das Motiv zu runden, gedrungenen, leicht naiven zusammengefassten Formen; Kopf, Gesicht, Ohren, Handgesten, Schwanz, Körperkontur oder der markanteste Teil dürfen maßvoll vergrößert werden, sodass es auch mit minimalen Informationen auf einen Blick erkennbar bleibt. Enthält das Foto mehrere Motive, bewahre die wichtigste Interaktion und behandle sie als eine einheitliche visuelle Einheit, statt den Fokus gleichmäßig zu verteilen. Verwende nur einen nahezu rein weißen Papieruntergrund + dichte Spuren aus schwarzer Kreide, Kohle oder trockenem Abrieb; keine Farbe, keine Graustufenverläufe. Die schwarzen Formen sind keine glatten, soliden Vektorblöcke, sondern entstehen durch kurze, kraftvolle, wiederholte Kreidestriche und bewahren Papierkorn, abgebrochene Striche, Druckspuren, raue Ränder, ungleichmäßige Dichte und teils durchscheinendes Weiß. Die Konturen wackeln leicht, sind unvollständig und ungenau und bewahren so ein echtes handgemachtes Gefühl. Die entscheidendsten Erkennungsmerkmale des Motivs können durch „weiße Merkmalsbereiche, die plötzlich aus der schwarzen Silhouette herausgeschnitten sind" verstärkt werden, etwa die Gesichtskontur einer Person, der Bereich um die Augen, der Haaransatz, die Mundform, das Gesicht des Haustiers, die Schnauzenpartie, das Brustmuster, die Kernstruktur eines Objekts oder der markanteste Teil; vervollständige dann Ausdruck und Details mit sehr wenigen schwarzen Punkten, kurzen Linien oder Symbolen. Strebe keine realistischen Gesichtszüge und präzisen Strukturen an, sondern lass Schwarz und Weiß eine direkte, unterhaltsame und starke Erkennungsbeziehung bilden. Halte die Komposition mit großen Flächen reinen Weißes + einer visuellen Hauptbeziehung. Das Motiv kann zentriert schweben, leicht versetzt, teils beschnitten oder nahe am unteren Bildrand platziert sein, wobei nur eine grobe Bodenreibungslinie, einige kurze Linien oder sehr wenige Umgebungssymbole den Raum andeuten. Grashalme, Wind, Tisch, Boden, Rauch, Straße, Schatten oder andere Umgebungsinformationen sollten auf sehr wenige Kreidezeichen reduziert werden, damit der Hintergrund ruhig und leer bleibt. Strebe insgesamt keine komplexen Szenen an, sondern lass eine Haltung, Aktion, Distanz oder Beziehung die Hauptnarration tragen. Behalte ein zurückhaltendes System kleiner Schrift bei, das anspruchsvolle Editionsästhetik mit Kinderbuchstimmung verbindet. Schreibe nicht nur Ort oder Objektnamen, sondern leite aus Emotion, Aktion, Beziehung, Zeit oder einer kleinen Geschichte des Fotos einen kurzen englischen Titel ab, ergänzt durch Nummerierung, einen passenden Sinnspruch, eine Kapitelnummer oder eine sehr kurze, subtile Bildunterschrift. Der Text kann zurückhaltende typografische Kleinschrift sein oder ein wenig ungeschickte Handschrift, Kreidebuchstaben oder nicht ganz gleichmäßige Formen enthalten, sodass er ursprünglich zu dieser Illustration zu gehören scheint. Der Text muss eine raffinierte Beziehung zu den Formen eingehen: Er kann sich an der Bodenlinie ausrichten, sich in Bewegungsrichtung des Motivs erstrecken, sich in großen Weißräumen verstecken, die Kontur leicht überlappen, in der Negativform zwischen zwei Motiven stecken oder die Nummerierung mit einer dünnen Linie mit dem Motiv verbinden. Halte „einen kurzen Titel + 1–2 Gruppen winziger Hilfstexte" bei, sodass der Text Teil des Kompositionsrhythmus wird und kein gewöhnlicher Postertitel. Präsentiere insgesamt die visuellen Merkmale von „echtes Originalfoto oben + grobes Schwarz, sauberes Weiß, einfache Formen, raue Textur unten", mit einem subtilen Gleichgewicht zwischen kindlich, sanft, ruhig, humorvoll und einsam, wie ein altes Schwarz-Weiß-Kinderbuch, das von einem anspruchsvollen Designstudio neu ediert wurde. Vermeide glatte digitale Umrisse, präzise Strichzeichnungen, realistisches Licht und Schatten, dicke Malerei, 3D-Effekte, Farbe, großflächiges Graurendering, Cartoon-Aufkleber-Look und schablonenhafte kommerzielle Illustration.