

Ein 4K-Foto einer Kinderzimmerwand, frontal aufgenommen, ohne Perspektivverzerrung. Die Wand ist vollständig bedeckt – vom Boden bis zur Decke – mit einem Wandgemälde, das ein 7-jähriges Kind mit Buntstift, Bleistift und Marker über einen Zeitraum von anscheinend zwei Jahren besessener Arbeit gezeichnet hat. Das Kind hat versucht, das gesamte beobachtbare Universum zu zeichnen. Das Wandgemälde muss auf kindlichem Zeichenniveau, aber mit erstaunlichem Ehrgeiz enthalten: ein Sonnensystem (mit Planeten in zittriger Handschrift beschriftet, Pluto inbegriffen und mit „immer noch ein Planet!!" mit drei Ausrufezeichen markiert); spiralförmige Galaxien mit einem Pfeil „die Milchstraße (wir)"; einen Galaxienhaufen mit der Aufschrift „Der Virgo-Superhaufen" (liebenswert falsch geschrieben); ein kosmisches Netz, gezeichnet wie ein Spinnennetz, mit „Dunkle Materie?? (Mama sagt, Wissenschaftler wissen es nicht)"; einen Urknall in der Ecke mit „vor 14 Milliarden Jahren"; ein kleines Selbstporträt des Kindes mit einem Pfeil „ich, hier"; Gleichungen, die das Kind aus einem Buch kopiert, aber leicht falsch hat (E=mc² dargestellt als „E=mc2" mit der 2 als Smiley); und in einer Ecke eine Zeichnung einer Tür mit der Aufschrift „was ist draußen?". Die Logik und Rechtschreibfehler des Kindes müssen absolut authentisch sein – nicht niedlich codiert, sondern echt kindliches Denken. Ein einzelner Stoffhase sitzt auf dem Boden unter dem Wandgemälde. Spätnachmittaglicht durch ein unsichtbares Fenster.